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Umwelt und Natur

Natur in Harrislee

Das Gemeindegebiet von Harrislee liegt im Naturraum "Angeln" als Teil des östlichen Hügellandes sowie im Naturraum "Schleswiger Vorgeest", wobei hierzu nur der äußerste Westen der Gemeinde zählt.

Die Gemeinde grenzt im Osten mit den Ortsteilen Wassersleben und Kupfermühle an die Flensburger Förde bzw. Krusaumündung. Hier befindet sich auch ein größeres Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) (Niehuuser Tunneltal und Krusau mit angrenzenden Flächen). Dieses FFH-Gebiet erstreckt sich bis weit nach Niehuus hinein in das eiszeitliche Tunneltal mit seinen Quellen und Hang- und Talflächen in landschaftlich schöner Lage.

Mit dem Naturerlebnisraum Stiftungsland Schäferhaus am westlichen Ortsrand findet sich eine weitere ökologische Perle im Gemeindegebiet. Auf den Flächen des ehemaligen Standortübungsplatzes finden sich artenreiche Trockenrasenflächen und ein frei von Bebauung gehaltenes Landschaftsbild, das an die afrikanische Savanne erinnert. Dieses Gebiet wird extensiv durch Rinder und Konikwildpferde beweidet, um das Landschaftsbild auch zukünftig zu erhalten.

Die Gemeinde hegt und pflegt diese "Perlen" und engagiert sich vielfältig für die Natur, was sich auch darin widerspiegelt, dass die Gemeinde bereits zweimal umweltfreundliche Gemeinde im Land Schleswig-Holstein wurde.

Bei der Planung von Neubaugebieten ist die Gemeinde bestrebt, hochwertig Ausgleich zu schaffen und erfüllt hierbei die Maßnahmen meist über Gebühr.

Mit einem gut aufgestellten Bauhof werden die Belange von Natur und Landschaft in der Gemeinde vorbildlich berücksichtigt.

Bundesweiter Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!"

Wer legt den insektenfreundlichsten Garten Deutschlands an und macht die schönsten Aktionen? Die Stiftung für Mensch und Umwelt ist in die siebente Runde gegangen mit ihrem bundesweiten Pflanz-wettbewerb „Wir tun was für Bienen!“, der dazu beitragen soll, dass Gärten, Balkone, Firmengelände oder andere Flächen in „Bienenoasen“ umgewandelt werden. Die unterschiedlichsten Menschen werden mobilisiert, für die bedrohten Insekten aktiv zu werden. Vom Kleinkind bis zum Firmenchef, vom Ökospezialisten bis zum Lokalpolitiker sind alle mit Begeisterung dabei. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass nicht nur die neu entstandenen Gärten bewertet werden, sondern auch das Engagement selbst sowie die Verbreitung von Infos rund um das Thema. Interessierte können ihren Beitrag ab sofort und fortlaufend bis zum 31. Juli 2022 online hochladen auf:

www.wir-tun-was-fuer-bienen.de/registrierung.html  

Gefragt sind eine textliche Kurzbeschreibung und Vorher-Nachher-Fotos zur Aktion und der neu gestalteten Blühfläche. Egal, ob diese 10 Quadratmeter oder 5.000 Quadratmeter groß ist – jeder findet eine passende Wettbewerbskategorie.

„Wer bei den Bienen und der Jury punkten möchte, setzt auf heimische Pflanzen und viel-fältige Kommunikation rund um die Aktion. Mit Social-Media-Posts, Beiträgen in der Lokalpresse, Führungen für die Nachbarschaft und mehr sollen die Teilnehmenden andere für ihr Tun begeistern“, so Julia Sander, Koordinatorin des Pflanzwettbewerbs. Dafür bietet die Stiftung Flyer, ein Video, Sharepics für Social Media und mehr an. Für die besten Beiträge winken Geldpreise bis 400 Euro, insgesamt werden Geld- und Sachpreise im Wert von über 10.000 Euro vergeben. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden zur Prämierungsfeier in Berlin eingeladen. Ausführlichere Informationen finden Interessierte unter https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/.

Strategien im Umgang mit dem Jakobskreuzkraut

In der Sitzung des Umweltausschusses am 11.08.2015 wurde der problematische Umgang mit dem Jakobskreuzkraut diskutiert. Da viele Fragen offen blieben, hat Herr Paul Trumpf, Mitarbeiter der Naturschutzstiftung Schleswig-Holstein und zuständig für den Kreis Schleswig-Flensburg, in der Sitzung des Umweltausschusses am 29.09.2015 über Strategien im Umgang mit dem Jakobskreuzkraut berichtet - den sehr informativen Vortrag finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Umgang mit Jakobskreuzkraut finden sie auf den Internetseiten des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume - klicken Sie bitte hier.

Habitatbaum

Umfangreiche Erläuterungen zum Thema Biotop- oder Habitatbaum im Bereich Hof Himmern finden Sie hier.